Wolfgang-Borchert-Gymnasium Langenzenn
Naturwissenschaftlich-Technologisch und Sprachlich
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Das P-Seminar „Film und Sounddesign“ 2020 - 22 präsentiert

„VRS“

 

Ein Schüler geht morgens den Gang entlang und betritt das Klassenzimmer. Ein ganz gewöhnlicher Schultag liegt vor ihm. Der Unterricht beginnt und er blickt gelangweilt aus dem Fenster, als er merkt: Irgendwas scheint hier nicht zu stimmen!

So beginnt unser Kurzfilm mit dem Titel “VRS”, den wir im Laufe unserer Oberstufe produziert haben.

Begonnen haben wir unser P-Seminar damit, dass wir Allgemeines über die verschiedenen Filmtechniken gelernt haben. Auch mit der Relevanz und dem Einsatz von Filmmusik haben wir uns in diesen ersten Wochen beschäftigt.
Um einen Film zu drehen braucht man allerdings zuerst ein Drehbuch. Nachdem wir uns einige Kurzgeschichten, Gedichte und andere Kurzfilme als Inspiration angesehen hatten, entschieden wir uns schließlich doch dafür, ein bereits existierendes Drehbuch umzusetzen, das einige Mitglieder des Seminars im Rahmen der AG-Film zuvor geschrieben hatten.
Mit einer Filmidee im Kopf konnten wir uns nun in zwei Gruppen aufteilen. Die Einen kümmerten sich bereits um erste Vorbereitungen für die Filmmusik und die benötigten Sounds, während die Anderen damit begannen, ein Storyboard zu erstellen. Das Storyboard ist wie ein Comic, in dem alle Szenen des Films schon einmal aufgezeichnet werden, um den Dreh zu erleichtern.
Doch jetzt, wo die Vorbereitungen endlich abgeschlossen waren, überkam uns ein weiteres Problem: Corona.
Ursprünglich wollten wir nun mit dem Dreh beginnen, doch nachdem die Schulen durch den Lockdown erneut geschlossen waren und selbst die Oberstufe nur Wechsel-Unterricht hatte, mussten wir den Dreh weiter verschieben.
Erst im Juni hatten wir dann endlich die Möglichkeit, unsere Pläne umzusetzen - wenn auch mit einigen Einschränkungen. Trotz hoher Temperaturen am ersten Drehtag konnten wir fast alle Szenen abdrehen und uns im Nachhinein mit einem Eis belohnen.
Ein paar Wochen später traf sich ein Teil von uns ein zweites Mal, um die letzten Szenen zu drehen, während der andere Teil parallel an der Filmmusik arbeitete.
Dann begann der langwierige Prozess der Post-Production, also dem Bearbeiten des Films. Es ist jedoch sehr schwer, diesen Schritt unter mehreren Personen aufzuteilen und er benötigt viel Erfahrung mit einem Schnittprogramm. Darum hat Simon Schmidt, der bereits zuvor bei verschiedenen Projekten diese Kenntnisse erworben hatte, sich dazu bereit erklärt, viele Stunden in die Bearbeitung des Films zu investieren.
Leider schlug dann ganz am Ende unserer Produktion der Computerpannen-Teufel zu und zerstörte die für die Veröffentlichung gedachte Endversion unwiderruflich. Aber es war nicht alles verloren und so können wir die vorletzte Version des Films nun doch präsentieren, auch wenn hier leider der Abspann fehlt!
Wir bedanken uns daher an dieser Stelle natürlich den übrigen Seminarteilnehmer*Innen, die entweder vor oder hinter der Kamera gestanden haben. Unser ganz besonderer Dank geht aber an Herrn Sascha Raum, der seinen Dienst als recht vielseitiger Klassenlehrer äußerst professionell verrichtet hat!

Laurin Drechsel, Henrik Kufleitner, Heike Bruder, Julia Hund

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