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Warum Latein lernen?

„Latein ist tot; es lebe Latein!“
Wilfried Stroh
  • Latein ist das klassische Gymnasialfach schlechthin. Es hat eine über 2000jährige Tradition.
  • Es ist die Grundlage der Romanischen Sprachen Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Rumänisch, es lebt in der germanisch-romanischen Mischsprache Englisch weiter und auch unsere Muttersprache Deutsch hat viele Wörter aus dem Lateinischen entlehnt.
  • Latein war bis in die Neuzeit die Universalsprache der Gelehrten, viele Fremdwörter haben sich aus dem Lateinischen entwickelt.
  • Außerdem ist Latein auch heute noch Amtssprache im Vatikan, es spielt vor allem in der katholischen Kirche und Liturgie eine große Rolle.
  • Gesicherte Lateinkenntnisse (= Kleines Latinum) sind für etliche Studienfächer – Fremdsprachen, Geschichte, Jura, Medizin etc. – Zulassungsvoraussetzung. Wenn man sie nicht vorweisen kann, muss man an der Universität viel Zeit und Engagement für extra Latinumskurse aufwenden.
  • Der Lateinunterricht fördert die Kenntnis der Grammatik, auch der deutschen! Er kann sich somit auch positiv auf die Leistungen im Deutschunterricht auswirken bzw. zum Erlernen einer weiteren Fremdsprache (z.B. Französisch) motivieren.
  • Abgesehen von den sprachlichen Aspekten bietet der Lateinunterricht eine fundierte Auseinandersetzung mit den geschichtlichen, literarischen, philosophischen und kulturellen Grundlagen der europäischen Kultur.
  • Die Inhalte des Lateinunterrichts eignen sich daher auch gut für fächerübergreifenden und vernetzten Unterricht, der neue Horizonte eröffnen und den Lernerfolg nachhaltig beeinflussen kann.
  • Nicht zuletzt erfordert die Beschäftigung mit lateinischen Originaltexten eine konzentrierte und kontinuierliche Arbeitshaltung, genaues Lesen und die vertiefte Analyse sprachlicher Strukturen. Damit werden Kompetenzen im Bereich des problemlösenden Denkens gestärkt. So ergänzt der Lateinunterricht den eher kommunikationsorientierten Unterricht in den modernen Fremdsprachen optimal.
  • Latein, eine wahrlich unsterbliche Sprache, spielt somit im Fächerkanon des Gymnasiums – und nicht nur des Sprachlichen - nach wie vor eine wichtige Rolle.

VIVAT, VALEAT, FLOREAT – AD MULTOS ANNOS!

StDin Angela Hofmann

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