Wolfgang-Borchert-Gymnasium Langenzenn
Naturwissenschaftlich-Technologisch und Sprachlich
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Studienfahrt nach Nizza

Studienfahrt nach Nizzavom 04.07. bis 08.07.2016

Unsere Reise startete früh morgens um 6.00 Uhr vor der Schule, wo wir alle mehr oder weniger ausgeschlafen auf den Bus warteten, der uns in 13 Stunden nach Nizza bringen sollte.
Die Fahrt bestand größtenteils aus einem Wechsel zwischen Musik hören, Karten spielen und schlafen.
Etwas später als geplant - kurz vor unserem Ziel standen wir noch im Stau - kamen wir dann in Nizza an. Unsere Jugendherberge war kein Luxus (5-7 Personen auf den Zimmern und WC auf dem Gang), aber dennoch besser als erwartet und mit einem herrlich mediterranen Garten zum Frühstücken.

 

nizza02Viel Zeit zum Auspacken hatten wir nicht, denn kurz nachdem wir angekommen waren, gingen wir auch schon alle zusammen essen. Es war trotz der späten Uhrzeit noch angenehm warm, sodass wir kurzerhand beschlossen, noch am gleichen Abend zum Strand zu gehen. Somit bekamen wir auch einen ersten Eindruck von Nizza mit seiner Strandpromenade, den Palmen und seinem mondänen Flair.

Am nächsten Tag konnten wir diesen ausweiten, indem wir eine Tour durch Nizza machten, die uns die Stadt mit ihrem italienischen bzw. „Belle-Epoque“-Stil nahe brachte. Die hohen Temperaturen und der meist geschichtliche Inhalt der Tour machten es allerdings schwer, für längere Zeit zuzuhören. Anschließend hatten wir Freizeit, die wir natürlich sofort nutzten, um im Meer baden zu gehen und uns am Kieselstrand zu erholen.

Studienfahrt nach Nizza

Abends stand wieder ein vom P-Seminar geplantes gemeinsames Essen mit Spezialitäten aus der Region, wie zum Beispiel Salade niçoise und Petits farcis niçois, an. Ein sehr gelungener Tag ging somit mit einem lustigen Abend zu Ende.

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Am Mittwoch ging es nach Monaco, wo wir wieder eine Stadtführung genießen durften. Das Fürstentum war wirklich sehr beeindruckend: einerseits der Stadtteil Monte Carlo, in dem ein Hochhaus neben dem anderen steht, und andererseits die idyllische, auf dem berühmten Grimaldi-Felsen gelegene Altstadt. Doch die Hitze machte uns auch hier wieder zu schaffen, so dass wir am Nachmittag das ozeanographische Museum besuchten, von dem Frau Troppmann schon vorher nur so geschwärmt hatte. Hier konnten wir allerlei Meerestiere anschauen und durften sogar Haie streicheln.
Abends, wieder in Nizza, nutzten wir wieder unsere Chance auf Abkühlung und gingen im Meer baden.

Studienfahrt nach NizzaMonte Carlo

Donnerstag - schon waren wir am vorletzten Tag angekommen. Dieser begann mit einem Ausflug in die Parfümerie Galimard in Grasse, wo wir in einem Parfum-Workshop unser eigenes Parfum herstellen durften und anschließend eine Führung durch die Parfümerie bekamen.

Studienfahrt nach Nizza

Danach ging es nach Cannes. Hier wurden wir in einer vom P-Seminar organisierten Stadtführung durch die Stadt des Filmes geführt und konnten zur Abwechslung an einem Sandstrand baden.

Als wir wieder in Nizza waren, stand für uns nur eine Frage im Raum: Wo können wir das EM-Halbfinalspiel Deutschland gegen Frankreich sehen?
Die meisten von uns entschieden sich dazu, in der Stadt essen zu gehen – natürlich in einem Restaurant mit Fernseher. Einige gingen aber auch zum Public Viewing in die „Fan Zone“ von Nizza.

Studienfahrt nach Nizza

Trotz unserer erschütternden Niederlage war es lustig, zu sehen, welch ein Ausnahmezustand in Nizza herrschte, als Frankreich gewonnen hatte.

Am Freitag, unserem Abreisetag, wollte niemand von uns so recht wieder gehen, aber wir stellten uns trotzdem der langen Fahrt, die vor uns lag.
Einige Kartenspiele, Filme und Stopps an abenteuerlichen Raststätten später kamen wir dann wohlbehütet in Langenzenn an und verabschiedeten uns schweren Herzens von unserer Gruppe, unseren Lehrern, Frau Troppmann, Frau Bicker-Lohner und Herrn Wurl, und einer wunderschönen Studienfahrt.

Eileen Schneider, Monique Engelhardt

Studienfahrt nach Nizza

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